Kinder der Hoffnung

In Kirgistan leben und arbeiten sieben Jesuiten – drei in Bishkek, drei in Dschalalabad und einer in Talas.

Zentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen Therapie und Erholung am Issyk Kul See

Freiwillige gesucht!

Ohne Mithilfe von Freiwilligen wären die Sommerlager nicht möglich. 2017 waren volunteers aus England und Polen, sowie den USA mit dabei, ausserdem viele freiwillige Helfer (Jugendliche, Priester und Ordensschwestern) aus Kirgistan. Bruder Damian ist dankbar für jede Unterstützung 2018. Bewerbung jetzt möglich!

Ein Reisebericht von P. Büchele SJ

Mit zwei Kinderärzten (Spezialisten für behinderte Kinder und Jugendliche) und einer Benediktinerin (Leiterin des Bildungs- und Exerzitienhauses Subiaco in Kremsmünster) reiste P. Herwig Büchele SJ vom 21. 06. bis zum 07. 07. 2007 nach Kirgisistan, um in Bishkek, der Hauptstadt, und in Dschalalabad, der zweitgrößten Stadt im Süden, zwei Projekte für behinderte Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Hier sein Reisebericht:

„Eine Aeroflot-Maschine brachte uns von München über Moskau nach Bishkek. Wir waren voll bepackt mit Medikamenten, Spielsachen und Süßigkeiten. Und – wundersam – wir hatten beim Einchecken in München nichts Zusätzliches zu bezahlen und wurden auch am Flughafen Manas beim Zoll durchgewunken. Das Projekt in Bishkek wird von Frau Alla Kim betreut; sie ist Mitglied der evangelikalen Kirche „Word of Life”.

In Dschalalabad ist es der polnische Jesuitenbruder, Damian Wojciechowski, der sich in rührender Weise der behinderten Menschen annimmt. In Bishkek besuchten wir zwölf Familien. Die behinderten Kinder und Jugendlichen wiesen schwere zerebrale Bewegungsstörungen, aber uch geistige Behinderungen auf. In Dschalalabad suchten wir neunzehn Kinder zu Hause auf, außerdem ein Kinderheim mit hundertzwanzig schwerstbehinderten Kindern (Unterabteilungen mit liegenden und aggressiven Kindern). Das Pflegepersonal ist in liebevoller Betreuung mit einfachsten Mitteln um die Kinder bemüht, es fehlen jedoch Windeln. Wegen der leichten Waschbarkeit werden Plastikeinlagen verwendet, ärztliche Aufgaben werden vom Pflegepersonal übernommen. Im Einsatz sind uralte, rostige große Waschmaschinen, es fehlt praktisch jede medikamentöse und physiotherapeutische Behandlung. Wir hoffen, in Zukunft durch Initiierung einer Physiotherapie, Verbesserung der Ernährung, Anschaffung von Waschmaschinen, Rollatoren, Rollstühle, wie auch durch therapeutisches Reiten und durch Medikamente (Antibiotika, Antiepileptika) ein wenig helfen zu können.

Großartig war für uns die Gastfreundschaft der Mitbrüder – zum einen bei P. Janez in Bishkek, zum anderen bei P. Christoph und Bruder Damian in Dschalalabad; sehr dankbar waren wir auch für die Hilfe der vielen MitarbeiterInnen unserer Mitbrüder. Bischof Nikolaus Messmer betonte in einem Gespräch die Wichtigkeit dieses Engagements für die Kinder und Jugendlichen, die oft vergessen am Rande der Gesellschaft dahinvegetieren.”

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