In Soacha, einer Gemeinde an der Peripherie von Bogotá, leben viele Migrantinnen und Migranten aus Venezuela. Sie bringen bemerkenswerte Kreativität und brachliegende Fähigkeiten mit. Unser Partner, der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS), steht ihnen dabei zur Seite, diese zu entfalten und eigene Kleinunternehmen aufzubauen. Weiterlesen
Venezuela wurde von zwei schweren Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschüttert, und das innerhalb von nur 39 Sekunden. Die Beben zählen zu den stärksten, die das Land seit mehr als einem Jahrhundert erlebt hat. Auch Schulen der Jesuiten in Caracas sind von den Zerstörungen betroffen. Die Jesuiten und ihre Projektpartner sind bereits im Einsatz, um betroffenen Familien und Gemeinden Halt, Hoffnung und konkrete Hilfe zu geben.
Im Jesu Ashram in Nordindien finden jene Hilfe, die oft schon aufgegeben wurden. Das Spital ist weit mehr als eine medizinische Einrichtung: Es bietet Ausgegrenzten nicht nur Behandlung, sondern vor allem menschliche Fürsorge.
Stan Swamy war Jesuit und Menschenrechtsaktivist, der sein Leben dem Einsatz für die Adivasi widmete, der indigenen Bevölkerung im indischen Bundesstaat Jharkhand. Er lebte und arbeitete mit ihnen, lernte ihre Sprache, dokumentierte Unrecht und klagte vor Gericht für die Freiheit Hunderter zu Unrecht Inhaftierter. «Wahrheit muss ausgesprochen werden, das Recht auf abweichende Meinungen muss gewahrt bleiben und auch den Armen muss Gerechtigkeit widerfahren. Ich bin kein stiller Zuschauer», schrieb er.
Unser Jahresbericht 2025 ist veröffentlicht. Er gibt Einblick in unsere Projekte, unsere Wirkung sowie die Verwendung der uns anvertrauten Spendengelder. Zudem finden Sie darin die Jahresrechnung und weitere Informationen zur Arbeit der Stiftung. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.
In einer Zeit, in der weltweit mehr als 117 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen sind, eröffnet Bildung Perspektiven auf Zugehörigkeit, Selbstvertrauen und eine bessere Zukunft. Das Erlernen der englischen Sprache kann dabei ein wichtiger erster Schritt sein. Unser Partner Jesuit Worldwide Learning (JWL) setzt seit zehn Jahren genau an diesem Punkt an. Anlässlich des Weltflüchtlingstags vom 20. Juni veröffentlicht JWL gemeinsam mit Cambridge University Press & Assessment einen neuen Bericht über die Wirkung des Programms Global English Language (GEL), an dem seit 2017 rund 32’000 Studierende in mehr als 30 Ländern teilgenommen haben.
In diesem Magazin:
PHILIPPINEN
Junge Pulangiyen im Einsatz für Landrechte und Bildung
SONIDOS
Besuch in der Schweiz
SYRIEN
Menschen, die bleiben
LIBANON
Nothilfe des JRS
Seit Ende Februar 2026 bombardieren israelische und US-Streitkräfte Ziele im Iran, während Teheran mit Raketen, Drohnen und Angriffen auf Militärbasen in mehreren Ländern reagiert. Der Krieg zwischen Israel und den Vereinigten Staaten gegen den Iran hat sich mittlerweile zu einer umfassenden regionalen Eskalation ausgeweitet. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) unterstützt die leidende Zivilbevölkerung mit Schutzräumen, Nahrungsmitteln und psychosozialen Hilfsangeboten. Wir berichten an dieser Stelle laufend über die aktuellen Entwicklungen.
In Paraguay verbindet das Programm „Sonidos de la Tierra“ seit 21 Jahren die musikalische Tradition des Landes mit Bildung, Sozialarbeit und Umweltschutz und gibt Zehntausenden Kindern und Jugendlichen das Rüstzeug für eine bessere Zukunft. 2026 meldet sich das junge preisgekrönte Ensemble mit eindrucksvollen Klangwelten zurück auf den Bühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.
Die Folgen des Kriegs in Syrien sind allgegenwärtig: Zerstörte Häuser, fehlende medizinische Versorgung, explodierende Preise und soziale Spannungen prägen das Leben. Millionen stehen täglich vor unmöglichen Entscheidungen: Essen oder Medikamente? Schule oder Arbeit? Bleiben oder gehen? Die Jesuiten und die Teams des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) bleiben präsent, begleiten Menschen in besonders betroffenen Vierteln von Aleppo, Homs und Damaskus – mit medizinischer Hilfe, psychosozialer Begleitung, Bildung und sicheren Orten für Kinder und Familien.
Was einst ein sumpfiges, abgelegenes Stück Land am Rand von Kolkata war, hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wo früher Wassergräben, Moskitos und wilde Tiere dominierten, entsteht heute ein lebendiger Ort für Kunst, Begegnung und Gemeinschaft: Kalahrdaya – das „Herz der Kunst“.