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Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Jesuiten weltweit Schweiz ist Pia Seiler verantwortlich. Sie ist Ansprechpartnerin für Journalistinnen und Journalisten, beantwortet Medienanfragen und vermittelt Kontakte zu Patres oder unseren Projektpartnern. Sie ist Chefredakteurin unseres Magazins. (Telefon: +41 (0) 44 266 21 30 oder Email: pia.seiler@jesuiten-weltweit.ch)

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Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Jesuiten weltweit Schweiz ist Pia Seiler verantwortlich. Sie ist Ansprechpartnerin für Journalistinnen und Journalisten, beantwortet Medienanfragen und vermittelt Kontakte zu Patres oder unseren Projektpartnern. Sie ist Chefredakteurin unseres Magazins. 
Pia Seiler: Telefon: +41 (0) 44 266 21 30 oder Email: pia.seiler@jesuiten-weltweit.ch

1. April 2020: Coronavirus: Bundesrat erlässt angepasste Regeln für Asylverfahren

Rechtsstaatlichkeit im Asyl-Verfahren nicht mehr garantiert

JRS-Schweiz stellt sich hinter den Appell der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH), «dass es grundsätzlich keine Anhörungen ohne Rechtsvertretende oder – im Falle des altrechtlichen Verfahrens – ohne Hilfswerkvertretung (HWV) geben soll. Diese rechtsstaatlichen Errungenschaften dürfen auch in einer Notsituation nicht preisgegeben werden.»

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31.03.2020

Corona-Krise: In gemeinsamer Sorge verbunden mit unseren Projektpartner.

Die Art der Nachrichten unserer weltweiten Projektpartner hat sich in den vergangenen März-Tagen verändert. In einer ersten Phase erreichten uns anstelle der gewohnten Anträge auf Projektunterstützung besorgte Nachfragen, so etwa aus Indien, Sri Lanka, Myanmar, Afghanistan. Die Menschen, mit denen wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten, fragen nicht nur nach dem Wohlergehen unserer Mitarbeitenden und der Jesuiten. Ihre Sorge gilt auch den mit uns verbundenen Menschen, unseren Familien, unseren Freundinnen und Freunden. Damit sind auch Sie gemeint, liebe Spenderinnen und Spender von Jesuiten weltweit.

Ein winziges Virus beherrscht zunehmend die Welt und breitet sich nun auch in den Ländern unserer Projektpartner aus. Weder wir noch unsere Projektpartner können die Auswirkungen abschätzen. Mit unseren Partnerorganisationen stellen wir uns die Frage, wie wir gemeinsam das weiterführen können, was schon immer unsere Mission war: zusammen im weltweiten Netz der Jesuiten auf die aktuelle Not zu antworten und darüber hinaus die konkrete Welt mitzugestalten. Wir wollen weiterhin menschenwürdige Lebensbedingungen für alle ermöglichen – erst recht angesichts der aktuellen Krise und der Zeit, die danach folgt. 

Wie dies in der Corona-Krise und dann später umsetzbar wird, darüber können wir im Moment nur mutmassen. Ich schätze, dass die Bedeutung von qualifizierter Bildung in humanistischer Tradition noch wichtiger und noch mehr wertgeschätzt wird. Neben dem nötigen Fach- und Faktenwissen legt eine humanistische Bildung auch Wert auf ein verantwortetes Geschichtsbewusstsein. 

Wer aus einer historischen Perspektive auf die Ereignisse des vergangenen 20. Jahrhunderts blickt, auf die Kriegen und Pandemien wie die Spanische Grippe, erahnt, dass die gegenwärtige Krise gar nicht so aussergewöhnlich ist. Ähnlich berichtet auch die jüdisch-christliche Erinnerungskultur von vielfältigen Erschütterungen über die Zeit. Über all die Jahrhunderte mussten Menschen erleben, wie ihr Planen...

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27.03.2020 – Neue Studie

Religiöse Minderheiten in Pakistan

Mit einem Stipendium von Jesuiten weltweit Schweiz hat Heike Ruhland fast zwei Jahre in Lahore / Pakistan über religiöse Minderheiten und interreligiöse Friedensbildung geforscht. Ihre umfassende Studie (Dissertation) gibt es nun in Buchform auf Englisch. Heike Ruhland hat in Zürich Islamwissenschaft studiert; sie legt ihr Augenmerk auf die Situation der Christen in Pakistan und stellt fest: «Diskriminierung findet vielmehr aufgrund von kastenbedingten und nicht so sehr religiösen Vorurteilen statt.» Die Autorin befasst sich mit dem interreligiösen Dialog in
Pakistan, der sich angesichts der drakonischen Blasphemie-Gesetze von der gängigen Dialogpraxis im Westen unterscheide. Thema sind zudem Massnahmen von NGOs zur Verbesserung des interreligiösen Zusammenlebens. Dazu ihr Fazit: «Die hartnäckigen und mutigen Friedensbemühungen  zivilgesellschaftlicher Akteure sind begrenzt und bleiben nicht nachhaltig, solange sie vom Staat konterkariert beziehungsweise ungenügend unterstützt werden.»

«Peacebuilding in Pakistan»:
Verlag Waxmann Münster, 2019

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22.03.2020: Heute vor 40 Jahren wurde P. Luis Espinal SJ entführt, gefoltert und ermordet.

Existenzielle Solidarität mit den Unterdrückten

La Paz, Bolivien, März 1980: Der damals 48-jährige Jesuit, ursprünglich aus Katalonien, lebte seit 11 Jahren in einem Land, das seit Jahrzehnten von einer Diktatur in die andere kippte. Als Medienwissenschaftler, Cineast, Journalist und Seelsorger setzte sich Luis Espanal für Menschenrechte und Demokratie ein.

Was sein Engagement für uns heute – mitten in der Corona-Krise und in der Migrationspolitik-Krise – bedeuten könnte.

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10.3.2020 An der türkisch-griechischen Grenze

«Selig sind, die da hungern und dürsten nach Gerechtigkeit»

Angesichts der Katastrophe für Tausende von Menschen, die zwischen der Türkei und Griechenland im Regen, in der Kälte, im Hunger und Durst stehen gelassen, oder gar gewaltsam hin und her gepusht werden, braucht es mehr als klare Worte.

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10.2.2020 Abgewiesene Asylsuchende erzählten öffentlich

«Unsere Stimmen»

«Ich war sehr betroffen wieder Mal zu hören, wie das schweizerische Nothilferegime die Menschen seelisch kaputt macht! Und es werden sogar Mütter mit Neugeborenen ins Gefängnis gesteckt – nur weil sie nicht in ihr Land zurückkehren wollen, wo Krieg, Terror oder Gefängnis droht. Das alles geschieht vor unseren Augen – und (fast) niemand schaut hin! Aber es regt sich auch Widerstand von vielen engagierten Menschen und Organisationen.» Eindruck von Pfrn. Verena Mühlethaler vom Hearing am 10.2.2020.

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28.1.2020 Mit Solinetzen, netzwerk migrationscharta.ch, Denknetz und NCBI

Drei Anlässe zu Solidarität mit Geflüchteten in der Schweiz

Christoph Albrecht SJ, Leiter Jesuiten-Flüchtlingsdienst Schweiz, wirkt an drei Veranstaltungen in Zürich zum Thema Solidarität mit Geflüchteten mit.

1. Am 10. Februar (17 Uhr) an einem Hearing «Abgewiesene Asylsuchende erzählen – Fachleute hören zu.»

2. Am Kongress Reclaim Democracy vom 27. bis 29. Februar moderiert er den Workshop «Solidarität darf nicht strafbar sein!» (Sa 29. Febr. 14-15.30 Uhr).

3. Im Anschluss an den Workshop wird Solinetz Schweiz gegründet, das nationale Netzwerk der regionalen Solidaritätsnetze.

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14.01.2020 Neues Buch von Jörg Alt SJ

«Handelt!» – Plädoyer für engagiertes Christentum

Die Zukunft ökologisch nachhaltig und sozial gerechter gestalten – das ist Jörg Alts erklärtes Ziel. Messerscharf analysiert der Jesuit die Herausforderungen einer globalisierten Gesellschaft, thematisiert drängende Probleme und entwickelt Lösungsansätze anhand der katholischen Soziallehre. Sein neues Buch «Handelt!» erscheint am 20. Januar und ist ein Weckruf, nicht länger tatenlos zuzusehen.

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3.12.2019: Adventsanlass von JWW am Hirschengraben in Zürich

Unterstützung für Teepflückerinnen und ihre Familien

Assam und Darjeeling – für uns Synonyme für Genuss und Kultur von Schwarztee, für die Menschen auf den Plantagen aber harte Arbeit: Unter diesem Spannungsbogen stand unser diesjähriger Adventsanlass. Gut 150 Interessierte folgten der Einladung von JWW-Geschäftsführerin Dana Zumr und liessen sich von Teefachmann Hanspeter Reichmuth und Missionsprokurator Toni Kurmann über Leben, Arbeiten und Engagement der Jesuiten in den Teegärten Indiens informieren.

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07.11.2019 50 Jahre SJES

Im Einsatz für die Schwächsten: «Mutige Entscheidungen treffen!»

Die Gesellschaft Jesu feiert dieser Tage in Rom den 50. Jahrestag ihres Sekretariats für soziale Gerechtigkeit und Ökologie (SJES). Ein historischer Moment, um das Engagement für die Zukunft zu planen. Denn: Die Herausforderungen – Umweltzerstörung, Ausbeutung, Vertreibung – sind heute komplexer als 1969

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