Erst recht engagiert für und mit Menschen

Gedanken zur Zeit von Toni Kurmann SJ in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Jesuiten weltweit, die auch den Jahresbericht 2019 enthält:

«Die weltwirtschaftlichen Konsequenzen der Covid-19-Krise sind noch nicht absehbar. Unvergessen bleiben mir die Bilder der indischen Wanderarbeiter, die von einem Tag auf den anderen ihren Verdienst verloren hatten und auf Gewaltmärschen nach Hause strömten, wo sie vor dem Nichts stehen. Und von Myanmar erreicht uns die Nachricht: «Für Millionen Menschen werden Hunger und Armut tödlicher sein als das Virus selbst» – Sinnbild dafür auf dem Titelbild der Junge aus einem Slum in Rangun. Die Folgekrisen werden uns herausfordern. Und auch dann sind wir da, bleiben wir Ansprechpartner».

Erfahren Sie mehr über Myanmars fragilen Weg aus Armut und Diktatur; von den hunderttausenden Rohingya in Bangladesch, die im Flüchtlingslager Kutupalong vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst Beistand erhalten; von den Freiwilligeneinsätzen einer jungen Walliserin und eines Zürchers, die vorzeitig heimkehren mussten und mit Kopf und Herz noch ganz in Mexiko beziehungsweise Java sind.

Der eingeheftete Jahresbericht 2019 bietet Überblick über die Tätigkeiten und Organisation der Stiftung Jesuiten weltweit. Sie finden Informationen und Zahlen zu den unterstützten Projekten, wie auch über vielfältige, von interkultureller Begegnung ermöglichte Lernfelder, wie zum Beispiel Freiwilligeneinsatz und Zivildienst. Auch berichtet der Jesuitenflüchtlingsdienst JRS über das Engagement in der Schweiz.

Die neue Ausgabe von Jesuiten weltweit finden Sie hier

Den Jahresbericht 2019 finden Sie hier

Einen Video-Einblick über das Engagement der Jesuiten in Myanmar finden Sie hier