Hilfe in der Jesuiten-Provinz Chennai – Lebensmittel-Pakete für Familien, Flüchtlinge und Minderheiten

In der südindischen Jesuiten-Provinz Chennai wurden zahlreiche Aktivitäten initiiert, um insbesondere den Dalit- und Tribal-Familien, innerstaatlichen Migrantinnen und Migranten, Familien in Flüchtlingslagern und auch gesellschaftlichen Minderheiten wie Transgender in dieser Krisenzeit zu helfen. Der Fokus liegt darauf, diese notleidenden Menschen mit den nötigsten Lebensmitteln zu versorgen. Etliche von ihnen, meistens von Tag zu Tag bezahlt und ohne jede soziale Sicherheit, haben aufgrund der Covid-19-Pandemie ihre Arbeit verloren, können ihre Familien nicht ernähren. Und es besteht keine Perspektive, wann sich die Situation wieder normalisieren wird. In den vergangenen Wochen konnten tausende Hilfsbedürftige in den Bezirken der Provinz die dringend benötigten Lebensmittel erhalten.
 
Der Provinzial der Jesuiten-Provinz Chennai, P. Jebamalai Irudayaraj SJ, schreibt dazu in seinem Bericht über die Hilfsprojekte: 

«Unsere Jesuitengemeinschaften haben mehr als 6.000 Familien in den meist nördlichen Bezirken von Tamil Nadu erreicht, indem sie ihnen die Ration der notwendigen Lebensmittel und medizinische Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt haben. Ich möchte allen Mitgliedern der Jesuitenprovinz Chennai, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Danke auch allen Spenderinnen und Spendern, Alumni, Studenten und Freiwilligen für ihre Bemühungen und ihren Beitrag, in dieser Krise denjenigen Menschen zu helfen, die am meisten darunter leiden müssen.»

Ausserordentliche Zeiten erfordern ausserordentliche Massnahmen. Wir erwarten weitere Gesuche um Unterstützung und werden auch diese so schnell und unkompliziert wie möglich beantworten. Sollten Sie sich eine Spende überlegen, sind wir Ihnen im Namen aller, die wir unterstützen können, dankbar. 
Sie erreichen uns wie bisher per Mail (prokur@jesuiten-weltweit.ch), Telefon (+41 44 266 21 30) oder Post (Stiftung Jesuiten weltweit Schweiz, Hirschengraben 74, CH-8001 Zürich).

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit!

Dr. Dana Zumr, Geschäftsführerin, P. Toni Kurmann SJ, Missionsprokurator und das Team von Stiftung Jesuiten weltweit Schweiz

Das Wirken der Stiftung Jesuiten weltweit Schweiz ist auf vier so genannte Apostolische Präferenzen – auf vier Leitlinien der Gesellschaft Jesu – ausgerichtet. 
In diesen Tagen rückt die zweite Präferenz in besonderem Mass ins Zentrum unserer Arbeit: An der Seite der Benachteiligten stehen, der Verworfenen der Welt, der in ihrer Würde Verletzten, gesandt zu Versöhnung und Gerechtigkeit.

Sie finden die vier Präferenzen hier.

Sammelbildlegende zu den drei Bildern: 

In der gesamten Jesuiten-Provinz Chennai werden tausende Hilfspakete an Bedürftige verteilt, die mit dem nötigen Abstand auf die Ausgabe der Lebensmittel-Rationen warten. Auch die Familien in den Flüchtlingslagern, wie hier in Ranipet, sind dringend auf die Hilfe angewiesen.