Kinder und Familien, denen das Tariro-Center hilft:

Der 7-jährige Munashe:

Munashe strahlt, als er demonstriert, wie geschickt er eines der Hühner halten und fangen kann. Auf den ersten Blick ist dem Jungen nicht anzusehen, was er in seinem kurzen Leben schon alles durchleiden musste. Beide Eltern von Munashe sind gestorben und er kam bei einer Tante unter. Als bei der politisch motivierten Zerstörungswelle auch das Haus der Tante abgerissen wurde, war für Munashe kein Platz mehr. Jetzt gehört er zu den rund zehn Kindern und Jugendlichen, die vorübergehend im Tariro-Center leben. „Vom Konzept sind wir ein Tagesheim", sagt Schwester Shingai, „aber Kinder wie Munashe müssten ohne uns auf der Strasse leben. Das wollen wir nicht." 

Der 84-jährige Filemon und seine Enkel Samuel, Melod, Patience und Funwell:

Ohne Hilfe des Tariro-Centers wäre der 84-jährige Filemon Mutukura heillos überfordert. Bis vor Kurzem lebten bei ihm und seiner asthmakranken Frau nur die beiden elf und 17 Jahre alten Enkel Samuel und Melod. Für beide übernimmt das Tariro-Center die Schulgebühren. Aber jetzt sind noch zwei weitere Enkel hinzugekommen: die 6-jährige Patience und der 4-jährige Funwell. Bei einem der regelmässigen Hausbesuche hat Schwester Shingai davon erfahren und dafür gesorgt, dass die beiden Kleinen in den Kindergarten bzw. zur Nachmittagsbetreuung nach der Schule kommen. Der Grossvater hatte sich geschämt, von sich aus um mehr Unterstützung zu bitten.

Die 13-jährige Ashley und ihre Großmutter Abisi:

Ashleys Grossmutter Abisi ist ungefähr 70 Jahre alt. So genau weiss sie es selbst nicht. Sie hat nie lesen und schreiben gelernt. Ihre 13 Kinder sind alle an Aids gestorben. Ihre jüngste Enkeltochter Ashley ist HIV-positiv. Abisi sammelt Brennholz, um es zu verkaufen. Aber mittlerweile fällt ihr das Gehen schwer. Das Tariro-Center sorgt dafür, dass Ashley medizinisch betreut wird und Medikamente erhält. Ausserdem werden die beiden mit Lebensmitteln und anderen praktischen Dingen unterstützt. „Als Ashleys Mutter an Aids starb", erzählt Schwester Shingai, „hatte ihre Grossmutter kein Geld für die Beerdigung. Also haben wir Holz gekauft und Brian, einer unserer Jugendlichen, zimmerte den Sarg. Wir alle waren bei der Beerdigung. Das war für Ashley und Abisi sehr wichtig: zu spüren, dass sie nicht allein sind."

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