Hilfe für syrische Flüchtlinge

Die Gewalt in Syrien eskaliert. Der Bürgerkrieg erfasst mittlerweile das ganze Land und droht die Region zu destabilisieren. Seit 2008 ist der Flüchtlings­dienst der Jesuiten in Syrien, Jordanien und in der Türkei aktiv. Bisher hat er vor allem irakische Flüchtlinge betreut und hilft seit 2011 auch syrischen Familien.

2 Jahre Konflikt in Syrien – über Hoffnung und Ausdauer

Vor zwei Jahren, im März 2011, fanden die ersten friedlichen Demonstrationen gegen das Regime in Syrien statt. Der gewaltfreie Widerstand wandelte sich bis zum Ende des Jahres 2011 in einen bewaffneten. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht absehbar, dass der Konflikt auch jetzt, 2013, noch täglich Menschen dazu zwingen würde, alles zurückzulassen, ihre Heimat zu verlassen und eine Reise ins Ungewisse zu beginnen. Die Menschen in Syrien und den Nachbarländern sind ratlos, wann und wie kann die tägliche Unsicherheit ein Ende finden?

Die traurige Bilanz:

  • 60.000 Tote 

  • 500.000 Flüchtlinge in Syrien, der Türkei, dem Libanon, in Jordanien und im Irak

  • 2.500.000 Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen und leben bei Verwandten oder in Notunterkünften

  • 4.000.000 Menschen sind dringend auf Unterstützung und Hilfe angewiesen

Individuelle, menschliche Schicksale – für den JRS mehr als Zahlen

„Humans first“ ist das Leitmotiv der Arbeit des Flüchtlingsdienstes der Jesuiten (JRS) in Syrien. „Wir betrachten die einzelne Person als ganzheitlichen Menschen, nicht als jemanden, der nur etwas zu Essen oder eine Decke benötigt,“ betont der JRS Projektdirektor in Damaskus, Fouad Nakhla SJ. „Das besondere an der Arbeit des JRS in Syrien wie hier in Homs ist, dass der JRS eben nicht eine NGO ist, die nur Essen und Medizin verteilt. Wir kümmern uns um die Menschen, begleiten sie und besuchen sie in ihren Häusern und Wohnungen“, führt auch Ziad Hilal SJ, der Direktor des JRS in Homs, aus. Nach wie vor ist die Arbeit des Flüchtlingsdienstes vor Ort getragen von unzähligen Freiwilligen unterschiedlichster Herkunft, Religion und Gesellschaftsschicht. Sie alle haben den gleichen Wunsch: Sie hoffen auf ein baldiges Ende des Konfliktes, damit sie zusammen mit allen Syrern endlich damit anfangen können, ihr Land wieder aufzubauen, anstatt mit dem täglichen Überleben beschäftigt zu sein.

Über ihre Sorgen, Ängste und Hoffnungen sprechen die Freiwilligen in dem 6-minütigen Film, der im Februar 2013 vom JRS veröffentlicht wurde.

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