Sonidos de la Tierra – Musikprojekt in Paraguay

Musik verändert das Leben benachteiligter Kinder – auf der Straße, in armen Dörfern, auf der Müllhalde. Ein Projekt, das der Musikwissenschaftler, Komponist und Dirigent Luis Szarán gemeinsam mit der Stiftung Jesuiten weltweit aufgebaut hat, zeigt, wie so etwas funktioniert.

Musikschüler erzählen:

Der 16-jährige Juan Gerardo Ayala aus Carapeguá

Juan Gerardo spielt eine Müll-Querflöte. Die Klappen sind Knöpfe und alte Münzen.

„Ich komme aus Carapeguá. Da meine Eltern den ganzen Tag gearbeitet haben, habe ich mich viel auf der Straße herumgetrieben und bin nicht gern zur Schule gegangen. Eines Tages hat mich ein Freund zum Musikunterricht mitgenommen und ich durfte auf der Querflöte spielen. Das hat mir vom ersten Augenblick an so gut gefallen, dass ich immer weiter geübt habe und jetzt sogar selber unterrichten darf.“

Die 18-jährige Victoria Elizabeth Oviedo aus San Ignacio

„Musik hat mich schon immer fasziniert, vor allem die Paraguay-Harfe. Aber meine Eltern hätten mir Musikstunden nie bezahlen können. Deshalb bin ich Luis Szarán unendlich dankbar, dass er eine Harfen-Gruppe in meinem Heimatort San Ignacio gegründet hat. Ich habe mich sofort gemeldet und über die Musik hat sich mir eine Welt geöffnet, die vorher nur in meinen Träumen existierte.“

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