Jesuit Volunteers

Sich auf den Weg machen, in eine neue Kultur eintauchen, in einem Sozialprojekt der Jesuiten mitarbeiten, sich für mehr Gerechtigkeit in unserer Einen Welt einsetzen – all das können Sie für ein Jahr als Jesuit Volunteer. Unser internationaler Freiwilligendienst richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren.

Indien

Der unerwartete Kulturschock

Nach über einem halben Jahr als Lehrer an der St Xavier's School in Baghmara/Bihar haben sich Richard und Clara längst eingelebt und angepasst. Ein kurzer Urlaub im Süden des Subkontinents indes brachte die beiden an ihre Grenzen: nicht wegen der Eigenheiten der äußerst gastfreundlichen Tamilen, sondern dank ihrer Gäste aus Europa...

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Dominikanische Republik

Innenansichten

In ihrem aktuellen Blog-Beitrag verzichten unsere Schweizer Volunteers Nikolai und Noémie auf eigene Eindrücke, sondern lassen einen Kollegen und Bürger der Dominikanischen Republik zu Wort kommen: Interview mit dem Studenten Luis Adames über Leben, Kämpfen und Träumen in der Karibik

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Mexiko

Feliz navidad y un feliz año nuevo!

Der Weihnachtsbaum sieht so ganz anders aus als der in Deutschland, und, anstatt Geschenke auszupacken, zerschlagen die Kinder in Guadalajara eine Piñata: Volunteer Lucia berichtet von Posadas, Postarela und Ponche – Weihnachten bei 25 Grad und Sonnenschein

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Bosnien

Weihnachten ohne Weihnachtsdruck

Im muslimisch geprägten Bosnien erlebt Volunteer Franziska das christliche Fest aus einer ganz neuen Perspektive, nämlich als Angehörige einer Minderheit. Eine gute Gelegenheit, den Aufenthalt auf dem Balkan und die Arbeit als Freiwillige zu reflektieren...

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Peru

Plastik-Tannen und das Schildkröten-Dorf

Trotz selbstgebastelter Sterne aus angemalten Klopapierrollen und Plätzchenbacken will bei Nouri in Piura keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen. Liegt's an den Temperaturen? Ein Besuch bei den Kindern in der Ludoteca von La Tortuga indes entpuppt sich als lehrreich für unsere Volunteers

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Indien

Weihnachtsgrüße aus Bengalen

Nicht nur Indiens Christen legen sich bei Feiern und Gottesdiensten anlässlich der Geburt Jesu mächtig ins Zeug – auch große Teile der Hindu-Mehrheit sind im Weihnachtsfieber. Volunteer Perceval berichtet von Tanz, Musik und einer dreieinhalbstündigen Mitternachtsmesse am „baro din“ („dem große Tag“) .

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Rumänien

Es weihnachtet in Periam

Vergleichsweise bescheidene Wunschlisten haben die Roma-Kinder aus dem Centrul de zi pentru copii roma in ihre Briefe an den Weihnachtsmann gepackt. Riesengroß aber ist ihre Freude, wenn Volunteer Elena mit ihnen rumänische Weihnachtslieder anstimmt. 

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Dominikanische Republik

Casa Infantiles: Hoffnungstrahlen in den Armenvierteln

Die Schweizer Volunteers Noémie und Nikolai kümmern sich in der Karibik um junge Mütter und ihre Kinder. Für ein besseres Verständnis haben die beiden Casas Infantiles besucht – jesuitische Vorschulen, die in ihrer Finanzierung ohne staatliche Hilfe auf Spendengelder angewiesen sind. Um die Situation zu verbessern, arbeiten die Freiwilligen gemeinsam mit den Pädagogen vor Ort an neuen Konzepten

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Kenia

Der Kampf gegen AIDS

Der 1. Dezember ist internationaler Welt-AIDS-Tag. Gerade in Afrika ist das HI-Virus weiter ein großes Problem. So sind 5,3% der Bevölkerung Kenias – 1,4 Millionen Menschen – infiziert. Trotz guter Therapiemöglichkeiten sterben Jahr für Jahr Zehntausende. Unsere Freiwiligen kämpfen an gegen Unwissenheit und Stigmatisierung

Weiterlesen bei Renate

Weiterlesen bei Franz

Indien

Lernen durch Lehren

Von der Schulbank ans Lehrerpult: Nur wenige Monate nach seinem Abitur hat Richard die Seiten gewechselt und unterricht jetzt Adivasi-Kinder an der St. Xaviers School in Baghmara im Bundesstaat Bihar. Einen der großen Unterschiede zum deutschen Schulsystem macht Richard in der Wahl der Erziehungsmethoden aus

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Bosnien

Bajram und Politik

Unsere drei Freiwilligen in den Kinder- und Jugendprojekten in Tuzla fühlen sich langsam „bosnisch“: Dazu tragen vor allem gewachsene Sprachkenntnisse und ein besseres Verständnis der Sitten und Gebräuche bei. Trotz aller schönen Erfahrungen, etwa beim muslimischen Opferfest Bajram, sind die politischen Spannungen auch zwei Jahrzehnte nach dem Bürgerkrieg weiter spürbar – vor allem, da Kommunalwahlen anstehen

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Peru

Alles anders – und trotzdem gut

„Ich habe das Gefühl, dass hier alles anders ist als in Deutschland- die Menschen, die Landschaft, die Häuser, Gebäude, Straßen, dere Verkehr, das Wetter, das Einkaufen, Partys, das Essen, die Rolle der Frau in Familie und Gesellschaft, und und und...“: Nouri ist nach einigen Wochen Peru immer noch die „Gringa“, aber die „aufgeschlossen, hilfsbereiten und lieben“ Menschen, denen sie begegnet und vor allem die Kinder in ihrem Projekt CANAT wiegen alle irriitierenden Erfahrungen auf 

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Rumänien

Landleben in Siebenbürgen

Sommercamp in Transsilvanien: Bei ihrem zweiwöchigen Ausflug mit 12 Kindern, 7 Mitarbeitern und einigen freiwilligen Helfern lernte Johanna das ursprüngliche, ländliche Rumänien kennen. Dabei hat unsere Freiwillige gelernt, „dass es nicht schwer ist, mit behinderten Menschen zu arbeiten oder einfach nur zu reden. Man muss es nur tun.“

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Indien

Musikunterricht im Monsunregen

Ein etwas beschwerlicher Fußmarsch zur Schule, und dann die Frage: „Wie soll ich die Schüler beschäftigen/einigermaßen ruhig halten, die gerade nicht am Klavier sitzen?“ Über einen Monat ist Rafaela jetzt schon in Kalimpong: Auf der einen Seite kommt es ihr viel länger vor, weil sie so viel Neues gesehen und erlebt hat, auf der anderen Seite fühlt sie sich aber immer noch „wie die Neue, die Fremde, die Andere“

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Kosovo

Gestern Schüler – heute Lehrer

Eva und Patricia verbringen nach bestandenem Abitur ein Jahr im Kosovo. In Pristina helfen sie am Loyola-Gymnasium und einer Grundschule den Kindern beim Erlernen von Fremdsprachen und betreuen Roma-Kinder. Das „Klassenzimmer“ für die Kleinsten bestand zunächst aus einem Teppich...

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Indien

Dada lernt Bangla

Ingenieur Perceval Pondrom verbingt ein Jahr im Kulturzentrum Kalahrdaya am Stadtrand von Kolkata, Heimat des Jesuiten und Bharatanatyam-Tänzers P. Dr. Saju George SJ. Nach zwei Monaten verschafft sich Perceval langsam Respekt unter seinen Schülern und erfreut sich an seiner „bunten Welt mit Hindus, Christen, Muslimen, Bengalis, Südindern und ihren zahlreichen Sprachen“. Die ein oder andere Unannehmlichkeit aber bleibt nicht aus....

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Dominikanische Republik

Bienvenido a Santo Domingo

Noémie und Nikolai aus der Schweiz in der Karibik: Im Pastoral Materno Infantil engagieren sie sich für junge Mütter und deren Kinder. In ihrem ersten Blog-Eintrag schildern die beiden ihre Ankunft in einem Land, wo sich das gesprochene Spanisch von dem zuhause erlernten doch ziemlich unterscheidet

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Mexiko

„Jeden Tag gibt es etwas Neues!“

Lucia ist jetzt eine von drei „Maestras“ an der Helen Keller Schule in Guadalajara in Mexiko und betreut dort Kinder mit einer Sehbehinderung. Ihre Arbeit ist fordernd, anstregend, lehrreich und erfüllend. Für die Mühen der ersten Wochen wurde unsere Freiwillige jetzt mit einem Ausflug an den Lago de Chapala belohnt

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Kenia

Franz und die 457 Rabauken

Unser Volunteer Franz Sieder aus Österreich arbeitet in der St. Joseph Kirchengemeinde in Kangemi. Kangemi ist ein Slum in Nairobi und hat mehr als 100.000 Einwohner. Wenn alle 14 Tage alle Kinder und Jugendlichen der Gemeindeschulen zusammenkommen, „ist Rhythmus angesagt“, wie Franz in seinem Blog eindrucksvoll in Wort und Bild berichtet.

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Indien

Clara und der Teachers' Day

Kaum ist Clara in ihrem Freiwilligen-Job als Hilfslehrerin in Baghmara im indischen Bundesstaat Bihar angekommen, steht sie im Mittelpunkt: Die Schüler feiern für ihre Lehrer den „Teachers' day“ und haben allerlei Überraschungen parat.

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Peru

Ein ereignisreicher und intensiver letzter Monat

Mit all den wertvollen Sachen, die ich gelernt habe und mit meiner Sichtweise auf die Dinge will ich Leute durch mein Handeln und Reden anstecken und zum Nachdenken bringen. Ich habe alle Erfahrungen in und mit meinem Herz festgehalten und habe alles mit nach Deutschland gebracht und will es immer behalten und zur richtigen Zeit und in richtigen Momenten an die Menschen tragen

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Kosovo

Mirë se erdhët – Herzlich Willkommen

Jetzt ist es soweit, wir sind am Münchner Busbahnhof angekommen, fallen uns um den Hals und können gar nicht glauben, dass wir in zwei Stunden in den Bus Richtung Kosovo steigen werden. Wir haben keine Ahnung, was uns wirklich erwarten wird und müssen uns wohl oder übel überraschen lassen…

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Bosnien

Abschiednehmen

Rasend schnell ist mein Auslandsjahr an mir vorbeigezogen und so geht es bereits heute für mich zurück nach Deutschland. Während ich mich schon auf meine Freunde und Familie freue, ist der Abschied von meinem Leben und meinen Freunden hier wirklich schwer.

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Peru

Recycling-Spielplatz aus alten Reifen

Zuerst haben wir in ganz Piura Reifen eingesammelt an Orten, wo sie uns gespendet oder geschenkt wurden. Danach haben wir mit Hilfe der Familien und Kinder die Reifen gesäubert, begutachtet und dann bemalt. Schlussendlich haben wir ein Hüpfspiel auf dem Boden, zwei Tunnel-Raupen, einen Pyramide, vier Schaukeln und Slaloms errichtet. Gerade sind wir noch dabei eine Sitzecke mit Stühlen und einem Tisch fertigzustellen und einige Mülleimer in dem Park zu installieren.

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Indien

Tanzproben trotz Hitzefrei

Temperaturen bis zu 45 Grad Celsius und eine ekelhafte Luftfeuchtigkeit machten uns das Leben schwer. Zu dieser Zeit bereitete mein tanzender Father Saju eine ausgewählte Gruppe von Mädchen auf eine einmonatige Tanztournee durch das deutschsprachige Mitteleuropa vor. Und wenn Father Saju Vorbereitung sagt, dann sind das mindestens fünf Stunden tanzen und proben am Tag.

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Bosnien

Denkblockaden durchbrechen

Die Diskussionen, wie der muslimische Glaube in die deutsche Gesellschaft zu integrieren sei, erschienen mir auf einmal nichtig, angesichts der Tatsache, dass ich in einer Stadt lebte, in der Katholiken, Muslime und Orthodoxe friedlich zusammenleben. Für mich als eine Person, die vorher nie wirklich in Kontakt mit dem Islam gekommen ist, war das eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Generell habe ich gelernt, vorsichtig mit medialer Darstellung umzugehen.

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Indien

Eine Woche in einer Alternative Health Care Clinic

Es sind Sommerferien. Die Kinder zu Hause. Der Schulhof leer. Also haben Antonia und ich die Zeit genutzt, um mal etwas anderes zu machen, außer herumreisen, indisch kochen oder vor dem Laptop herumzuhängen. Wir sind nach Kalidanga gefahren. Kalidanga ist ein kleines unscheinbares Dorf im Bundesstaat West Bengal. Was Kalidanga aber von anderen Dörfern seiner Größe unterscheidet, sind die vielen Pensionen und Gästezimmer, die von den Dorfbewohnern vermietet werden. Der Grund dafür ist ein alternatives physiotherapeutisches Krankenhaus für Kinder, die seit ihrer Geburt nicht richtig laufen können oder Erwachsene, die aufgrund eines Schlaganfalles das rechte Bein und den rechten Arm nicht mehr bewegen können. Der Jesuit und Arzt Father Peter leitet diese Klinik und wir durften eine Woche mitleben und mithelfen.

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Rumänien

Ein Abschied naht...

Langsam aber sicher wird mir immer bewusster, wie kurz die Zeit ist, die wir nur noch in Rumänien sind. Der Alltag, der sich über die letzten Monate eingestellt hat und bei mir im Winter auch manchmal zu Eintönigkeit geführt hat, wird jetzt durch einige wichtige Fragen durchbrochen:

Was mache ich nach meiner Rückkehr in Deutschland?
Wie nutze ich hier meine verbleibende Zeit in den Projekten?
Was will ich hier in Timisoara, im Umkreis oder in Rumänien noch alles in meiner freien Zeit entdecken?

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Dominikanische Republik

Ein Paradies mit viel Sonne und seinen Schattenseiten

Schon Monate im Voraus waren an jeder noch so kleinen freien Fläche Wahlplakate aufgehängt. Manche sprachen sogar von visueller Verschmutzung. Auf den Straßen gab es regelmäßig Wahlveranstaltungen auf denen extrem laute Musik gespielt wurde, kostenlos Essen und Alkohol verschenkt wurde und sich die Parteien feiern ließen. Das ganze erinnerte mich mehr an eine Karnevalveranstaltung als eine politische Veranstaltung.

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Kenia

Frauenfußball in Kenia

An dem Tag war noch Melanie, eine Freiwillige aus Belgien mit. Sie hatte von ihren Eltern Fußballklamotten und Schuhe mitbringen lassen, die wir Sr. Victoria übergaben. Jetzt sucht die Schwester einen engagierten Mädchenfußballtrainer, der die Mädchen fit hält und für ein großes Tunier begeistert. Der kenyanische Frauenfußball steckt noch in den Kinderschuhen, aber die Mädels haben Power.

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Mexiko

Ciudad de los Niños

Hier zeigt sich dann, dass es eben doch nur Kinder sind. Kinder, die schon viel erlebt haben aber trotzdem eigentlich nur Kinder sein wollen. Bei meinem zweiten Tag stand dann auf einmal einer der Jungs vor mir mit den Händen hinterm Rücken und streckte mir auf die Frage, was los sei, eine Blume entgegen und meinte: Für dich.

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Simbabwe

Wo stehe ich?

Das Mädchen und ich wärmten unsere Füße. In der Nacht wachte ich hin und wieder auf- der Gockel krähte, der Boden war hart und die unbedeckten Körperteile waren kalt. Ich musste sie unter die Decke ziehen. Um halb 6 wurden wir aufgeweckt. Ich war ausgeschlafen, wollte aber aufgrund der eingezogenen Kälte meinen Schlafplatz nicht verlassen. Meine kleine Freundin wachte auf und strahlte mich an. Sie fragte mich, wann ich wieder komme.

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Peru

La Tortuga – Eine Herzenssache

Dort muss man erst über einen Berg die Klippe runterlaufen, um an den Strand zu kommen. Chiki haben wir wie einen König auf einem Stuhl den Berg runtergetragen. Da es unten keinen Schatten gibt, haben wir aus Tüchern und Holzsäulen eine schöne Hütte gebaut, unter der alle Platz hatten. La Tortuga ist weiterhin eine Herzenssache und ich verspüre immer ein Glück am Leben, wenn ich das Dorf am Horizont erblicke.

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Tansania

Digitalisierung in Ostafrika

Das Stadtbild ist gezeichnet durch die Werbung der großen Telefonanbieter, durch kleine Technikläden, Internetcafés und unzählig viele Menschen mit Smartphones. Ein Leben ohne diese Technik ist für viele Tansanier genauso wenig vorstellbar, wie für Menschen in Deutschland. Ich bin der Frage nachgegangen, was es mit der Smartphonenutzung auf sich hat und wie sie finanziert wird. Dabei bin ich auf einige interessante Aspekte gestoßen, die ich im Folgenden mit Euch teilen will.

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Indien

Lehrer sein in Indien

Letztens, als wir bei der Einweihung einer neuen Schule waren, hat mich eine Sister gefragt, wie denn Klassenzimmer in Deutschland aussehen - ein Waschbecken mit Trinkwasser in jedem Raum, eine Tafel zum hoch- und runterschieben, bunte Kreide, ein Overheadprojektor, Schränke, eine Pinnwand, Tische mit Stühlen, ein Beamer oder evtl. noch ein Smartboard, die meisten kennen das ja. Dazu kommen die Labore, die Kunst- und Musikräume,…

Wenn ich hier in Indien vor einer Klasse stehe habe ich eine einfache Tafel, ein Schulbuch und weiße Kreide zur Verfügung – das muss reichen um Unterricht für 40-50 Schüler zu machen.

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Indien

Das Loyola College Vettavalam (LCV) – Zahlen, Fakten, Hintergründe

Das Loyola College Vettavalam (LCV) wurde im Jahr 2009 von der Jesuiten-Province Madurai gegründet. Das ursprüngliche Ziel des Colleges war die ärmere, ländliche, benachteiligte Bevölkerung im Bereich Tiruvannamalai und Villupuram auszubilden und somit die gesamte Region zu stärken. Zu den benachteiligten Gruppen in der indischen Gesellschaft gehören die unteren Kasten (Dalits und indigene Volksgruppen) sowie Christen und Frauen.

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Mexiko

Día del Niño

Der 30. April wird hier als der „Tag des Kindes“ gefeiert. Da der 30. dieses Jahr auf einen Samstag fällt haben wir die Festlichkeit der Schule auf gestern vor verschoben. In Helen Keller ist es eine Art Tradition mit der ganzen Schule (also mit allen Kindern, auch den ganz kleinen (ab 1 Jahr), bei denen die Eltern noch mitkommen) nach Roca Azul zu fahren. Roca Azul ist ein etwa 1 1/2 Stunden außerhalb von Guadalajara gelegenes Paradies für unsere Kinder mit Schwimmbecken, Rutschen, Schaukeln und Klettergerüsten. In den letzten Jahren wurde die Schule von den Besitzern am Día del Niño eingeladen, so dass wir als besondere Gäste auch Pizza und Eis zu essen bekamen und ein paar Piñatas zum Abschied schlagen durften. Für meine Kinder der Vorschule war es für fast alle das erste Mal, dass sie mitkamen bzw. ohne ihre Eltern mit durften.

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Indien

Holi

Ein riesen Spaß war es dann auch in der Stadt und wir wurden von den Feiernden sehr begeistert aufgenommen und überall gleich ins Getümmel der tanzenden Massen und Farbschlachten gezogen. Am Ende sahen wir natürlich leicht verändert aus und es dauerte noch Tage, bis wirklich alle Farbe von der Haut verschwunden war. Die Kleidung trägt immer noch stolze Reste dieses einmaligen Festivals.

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Ägypten

Kleine Führung durch die Krankenstation

Wenn man dann an die Reihe kommt, nimmt man zunächst auf einem der drei Stühle Platz (Da kaum jemand allein kommt, drängt sich der Familienclan meist noch irgendwo dazwischen.) und wird bei der gerade verfügbaren Schwester oder dem angelernten Personal behandelt. Auf zauberhafte Weise wissen diese stets sofort, welche der unzähligen Salben die Schmerzen und Leiden stillen können. Etwa zwei Drittel der Patienten kommen wegen Verbrennungen im Haushalt, da zum Kochen größtenteils offenes Feuer entfacht wird.

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Indien

Start ins neue Schuljahr

Da es jetzt zur Mittagszeit schon sehr heiß ist, wurden die Unterrichtszeiten nach vorne verlegt. Der Schultag geht um 6 Uhr los und endet dafür auch schon um 11 Uhr, damit die Kinder nicht in der extremsten Mittagssonne nach Hause laufen müssen. Mittlerweile ist auch die Anzahl der Schüler wieder auf eine normale Zahl gestiegen, obwohl immer noch einige Kinder fehlen, die zum Schulbeginn nicht wieder aus den Ferien zurückgekommen sind. Als ich ein Mädchen getroffen habe, das bis jetzt nicht wieder aus den Ferien zurück ins Hostel gekommen ist, sagte sie mir, sie kann erst kommen, wenn ihr Vater ihre Bücher kauft.

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Bosnien

Frühjahr in Tuzla

Ideale Bedingungen für allerlei Events also. Zwei dieser Veranstaltungen will ich gerne in diesem Blogeintrag vorstellen. Zum einen war da die Präsentation des Gedichtbandes „Govor tužnog srca“ (Die Rede eines traurigen Herzes), den ein Mädchen aus dem Koraci Nade mit der ich sehr gut befreundet bin geschrieben hat.­

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Mexiko

Eindrücke aus der Ciudad de los Ninos 

Ein Gespräch zwischen Jesús und mir neulich: Ich: „Jesús, was willst Du später arbeiten wenn Du groß bist?“ -"Das weiß ich schon ganz genau." – „Na dann los!“ „Okay, also erstmal will ich Priester werden. Wenn das nicht klappt, werde ich Polizist. Und wenn das nicht klappt, werd ich Feuerwehrmann. Wenn das nicht klappt, will ich Lehrer werden. Wenn das nicht klappt, will ich Arzt werden. Und wenn das auch nicht klappt, dann muss ich mich nochmal hinsetzen und nachdenken. Hauptsache ich mache später einmal eine Arbeit, mit der ich Menschen helfe.“­

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Mexiko

Blindenschule Helen Keller: Wie entdecken meine Kinder die Welt

“Nur mit dem Augen schauen!” Diesen Satz habe ich als ich kleiner war häufiger zu hören bekommen und ich denke, dass ich dabei nicht die Einzige war. Auf meine Kinder in der Schule kann man ihn allerdings nicht anwenden, denn sie können wirklich fast alles, Purzelbäume und ähnliches eingeschlossen, nur nicht “mit den Augen schauen”. Sie müssen die Welt um sich herum auf eine andere Art und Weise entdecken.

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Philippinen

Yoga im Gefängnis

Yoga gilt als hervorragendes, altbekanntes Gesundheitsprogramm für Körper und Geist! Es wird in vielen Ländern und Gefängnissen angeboten! Vor allem die USA ist mit einem tollen Programm dabei! Vor über 30 Jahren hat Sivananda bereits ein Buch/Programm dazu veröffentlicht! Da man nichts weiter braucht, als sich selber, ein 'sauberer' schattiger Platz, wenn möglich eine Matte oder ein Tuch, kanns losgehen.

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Simbabwe

Hände hoch und ich schieß

Ein Artikel der Broschüre „Mit kolonialen Grüßen“ von glokal veränderte meine Denkweise zu dem Thema Fotografie in Ländern des globalen Südens. Dieser Text erläutert, mit welchem Blickwinkel „wir vom globalen Norden“ in „Entwicklungsländern“ fotografieren.

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Philippinen

Augen schließen im Gefängnis

Ich darf Meditationskurse geben – im Maximum Security Compound. Hier sind über 14'000 Männer, die eben einen Maximalen Aufenthalt hier absitzen, das heißt eine Verurteilung von über 20 Jahren bekommen haben. Meist Mörder, Totschlag, Vergewaltigung, Drogen. Dies merkt man – dies merke ICH überhaupt nicht! Es sind Männer, die nett, höflich, scheu, neugierig, interessiert und aufmerksam sind.

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Mexiko

Kleine Geschichten aus meinem Schulalltag

Im Februar haben wir mit den Kindern der Vorschule die Jahreszeiten durchgenommen. Es war für mich durchaus interessant, vor allem die Tatsache, dass im Februar noch Winter ist, da es im Winter kalt ist und man Pullis, Mütze und Schal braucht. Für mich persönlich war allerdings schon wieder der Sommer angebrochen, da es mittags täglich um die 30° hatte. Die Kinder sind aber alle tatsächlich noch mit dicken Pullis rumgelaufen, während ich schon wieder die T-shirts ausgepackt hatte.

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Ägypten

Klavierunterricht

Nachdem wir anfangs nur einfache Lieder nach Gehör gespielt haben, bringe ich meinen Schülern jetzt das Notenlesen bei. So können sie auch nach meiner Abreise in zwei Monaten neue Lieder lernen. Der Klavierunterricht macht mir viel Freude. Es ist ein schönes Gefühl den armen Kindern in Matarya etwas zu ermöglichen, wozu hier sonst nur die reiche Oberschicht die Chance hat.

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Rumänien

Der Frühling kommt

Mit meinem Besuchsdienst kann ich jetzt wegen dem guten Wetter auch wieder gemeinsam mit ihr Einkaufen gehen, weswegen wir jetzt wieder immer den Rollstuhl auspacken und sie an die frische Luft und generell mal rauskommt. Heute habe ich die 26° Grad und die Sonne genutzt um mit ihr nach dem einkaufen einen kleinen Umweg zu ihr nach Hause zu nehmen um das schöne Wetter genießen zu können.
Wir fahren dann immer auf der Straße und sie nennt ihren Rollstuhl ihre eigene Limousine.

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Peru

Geburtstagsfeiern bei CANAT

Auf dem Gelände von Manitos Trabajando wurden mit Kindern aller Altersklassen Teams gebildet und Wettbewerbe wie Sackhüpfen oder Seilziehen veranstaltet. Sehr beeindruckend war für mich das Verhalten der Kinder unter einander. Egal ob jung oder schon etwas älter haben alle miteinander Spaß gehabt und den Geburtstag gefeiert. Ich habe in Manitos Trabajando oft das Gefühl einer sehr großen familiären Gemeinschaft in der man sich unterstützt und gegenseitig hilft.

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Mexiko

Unterwegs

Ich habe mich einmal länger mit einem Straßenhändler über die Problematik unterhalten und er meinte, die Touristen seien Fluch und Segen zugleich für die Region: natürlich ist der Dollar, den sie dort lassen sehr gerne gesehen, andererseits arbeiten die Leute oft unter ausbeuterischen Bedingungen für die Touristen. Auch bringen letztere viele Probleme mit sich, unter anderen verstärkten Drogenverkehr.

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Simbabwe

Zu Ostern in Simbabwe 

Vor der Kirche und dem Osterfeuer kamen alle Makumbianer und Dorfbewohner zusammen. Aufgrund der Verspätung des Priesters trommelten, rasselten, sangen und tanzten wir im warmen Umfeld des Feuers. Mit unzähligen Kerzen zogen wir in die Kirche erhellten das Haus Gottes. Ich würde diese Messe eher als Party bezeichnen- tanzen und singen wollte jeder, um die Freude der Auferstehung Jesu auszudrücken. In dieser Kirche konnte Gott in den Herzen der Menschen auferstehen, so offen, freudig und einladend war die Feier.

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Ägypten

Hopsen, hopsen, hopsen, oder: Osterfest in Kairo 

Während in ganz Kairo kein Zeichen von Ostern zu entdecken war, betrat man im Kloster eine Art deutsche Parallelwelt, denn am Ostersamstag wurde der deutsche Schmuck vom Dachboden heruntergeholt. Ich hatte die Ehre, die kleinen Ostereier und Häschen, die mit Sicherheit schon länger als ich ihr irdisches Dasein fristen, im Haus zu verteilen, während draußen der Ruf des Muezzins durch die Straßen schallte. Am Sonntag war natürlich ein ganz normaler Arbeitstag und der Osterspaziergang wurde so zu einem staubigen Slalom zwischen Rindsköpfen, Blumenkohl und einer Bus-Karambolage.

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Philippinen

Osterzeit 

Im Rahmen von Geografie vergleichen wir Osterbräuche weltweit, z.B. Schweden mit dem Holy Water – USA mit Eierrollen auf der Präsidentenwiese und als Geschenk ein Holzei usw., und deshalb habe ich mit ihnen den Schweizer Brauchtum: Eiertuetschen live getestet und gegessen! Das war berührend, wie sorgfältig sie ihr Ei bemalt haben. Richtige Kunstwerke! und dann die Spannung beim Tuetschen! Wer ist der Stärkere oder wer darf zuerst essen! Darum es gibt NUR GEWINNER und LACHENDE Gesichter!

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Peru

Der neueste Stand der Dinge

Ein Junge erzählte mir, dass er jeden Tag auf dem Friedhof arbeitet und täglich 10 Soles (weniger als 3 Euro) verdient. Eine Gruppe von Jungs fühlten sich sehr angesprochen und wollten zum Einschreiben kommen, aber das Problem war, dass sie nicht genügend Geld für den Transfer hatten. Hierbei handelt sich um weniger als 30 Cent, was den Kindern fehlt. Im Allgemeinen haben wir bei diesen Aktionen viele Kinder erreicht. Um für das Programm Manitos Cresciendo zu werben, war ich an zwei Tagen in den umliegenden Dörfern von Piura.

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Russland

Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Neben diesen Erfahrungen gab es für mich aber auch die Möglichkeit, typisch russische Freizeitaktivitäten zu erproben. So bin ich, nachdem ich in Tomsk schon leidlich das Schlittschuhlaufen gelernt hatte, zum ersten Mal auf dem zugefrorenen Fluss Om Ski gelaufen. Man hielt uns Deutsche deswegen für ein bisschen verrückt, denn im Januar lag die Temperatur bei -40 Grad und wie uns mehrfach versichert wurde, sei das kein Wetter, um auf die Straße zu gehen.

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Ägypten

Schuhplattler-Premiere in Ägypten

Mit Präsentationen, Spielen und Tänzen haben wir den Kindern, die größtenteils noch nie außerhalb von Kairo waren, fremde Länder und deren Kulturen vorgestellt. Zu der Idee kamen wir, weil die Kinder mit der anderen Verhaltensweise polnischer Freiwilligen im Sommer Probleme hatten. Dabei ist es in Ägypten für ein gutes Zusammenleben der verschiedenen Religionen, Konfessionen und Abspaltungen besonders wichtig Andere zu verstehen.

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Indien

Zwischenseminar und Schulanfang in Kalimpong

Die Ausgabe der Instrumente ging dieses Mal sehr viel entspannter von statten, da genügend Instrumente vorhanden, die Instrumentenlisten schon vorbereitet waren und da ich mir mittlerweile nicht mehr jeden Namen der Kinder buchstabieren lassen muss. Viel Spaß macht dieses Jahr die Singing Class der ersten Klasse. Louisa und ich halten sie von nun an zusammen und die Gruppe funktioniert so wirklich gut. Auch die Geigenanfänger stellen sich sehr geschickt an.

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Mexiko

So schmeckt Mexiko!

Jetzt wohne ich schon 1/2 Jahr hier in Mexiko und habe mir gedacht, dass es eigentlich mal Zeit wird einen Blogeintrag über das typische mexikanische Essen zu schreiben, damit ihr auch einmal seht, von was ich mich seit September so ernähre. Zu jeder mexikanischen Mahlzeit gehören Tortillas in irgendeiner Form. Unter Tortillas versteht man Maismehlfladen, die in vielen Familien selbst hergestellt werden. Dazu mischt man Maismehl mit Wasser und stellt daraus einen Teig her.

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Indien

Der Sommer ist wieder da

Am Abend wurde die Studytime von den Klassenzimmern ins Hostel verlegt, gelernt haben wir aber nicht viel. Es hat viel mehr Spaß gemacht Geschichten zu erzählen, Spiele zu spielen oder einfach um das Feuer zu sitzen. Der Höhepunkt der schulfreien Woche war die Party, die die Jungs gegeben haben. Alles was es für die Party gebraucht hatte waren ein Eimer, Muri (Puffreis), Öl, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und einen Walkman. Die kleingeschnittenen Chilis wurden mit einer Taschenlampe zerstampft, die Zwiebeln und der Knoblauch kleingehackt und dann alles mit dem Puffreis im großen Eimer gemixt. Es war scharf! Sehr scharf! Aber egal, alle haben kräftig zugelangt, bis der Eimer leer war. Die Hitze lief jedem nass-heiß das Gesicht runter während aus dem Walkman indische Hits strömten. Eine gelungene Party!

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Kenia

Halbzeit oder Bergfest

Mein Zwischenseminar war in Dar es Salaam in Tansania mit vielen Jugendlichen, die als Missionare auf Zeit (MaZ) ihr Auslandsjahr erleben. Viele Pallotiner, Spirituaner und Steyler MAZler sind unterwegs und ich habe mich gefreut auch von uns Lukas zu treffen. Es war schön mal wieder Deutsch zu sprechen, einer Gruppe zuzugehören und die Erfahrungen der anderen zu teilen.

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Simbabwe

Ein Arbeitstag wie viele andere

Ich setzte mich mit einer Tasse heißem Wasser vor meine Wohnung, nahm das gepflückte Gras von der Wanderung gestern zur Hand und fing an zu flechten. Etwa 2 Meter flocht ich und flitzte darauf ins Ruvarashe, die Schule für Beeinträchtigte. Lieb wurde ich wie immer begrüßt und Daniel, ein Junge zeigte mir sofort ganz stolz seine fertige Tasche. Ich staunte- sie ist wirklich gelungen. Darauf zeigte mir Member, ein weiterer Junge sein Werk. Eine windschiefe Tasche- auch eine Besonderheit. Wer hat denn schon so eine spezielle Tasche?  

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Bosnien

Halbzeit

Mir ist aufgefallen, dass ich in diesem Jahr so viel mehr erhalten habe, als ich jemals wieder zurückgeben könnte. Mir wurde gestattet, eine neue Sicht auf die Welt und eine Gesellschaft außerhalb Deutschlands einnehmen zu können. So konnte ich viel Neues lernen und das in allerlei Aspekten z.B. durch meine Arbeit mit den Kindern.

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Indien

Jagdfieber

Es ist nachmittags, 3 Uhr: ich stehe mit hochgekrempelten Hosenbeinen im Wasser unseres Senffeldes, in der Hand einen Stock. Ich bin auf Rattenjagd. Neben mir stehen 11 Jungs aus unserem Hostel mit Steinschleuder und Stöcken bewaffnet. Noch bevor die erste Ratte gefangen ist, muss schon ein Streifenhörnchen (ähnlich zu unseren Eichhörnchen) dran glauben. Wer Streifenhörnchen einmal beobachtet hat kann sich vorstellen, wie schwierig es ist eines zu jagen.

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Ägypten

Bericht aus einer Krankenstation in Kairo

Jedoch gibt es neben jenen leichteren Fällen auch wesentlich schlimmere Verletzungen, die von Messerstechereien, schlimmen Verbrennungen durch gefährliche Gasöfen in vielen Häusern oder der weit verbreiteten Abhängigkeit von Drogen herrühren und einem das Leid der Menschen vor Augen führen.

Viele der Patienten sind obendrein so arm, dass sie sich nicht einmal die fünf Pfund (­0,60€) für die Behandlung leisten können und umsonst behandelt werden. Gerade bei betroffenen Kindern, die vielleicht ihr Leben lang durch ihre Verletzung beeinträchtigt sein werden, machen mir solche Schicksale sehr zu schaffen.

Das mag klischeehaft klingen, aber mich nehmen diese Fälle ganz besonders auch deswegen, weil ich meine Machtlosigkeit spüre, wenn ich daneben stehe und nichts tun kann, außer mal ein Pflaster zu kleben oder die Wunde abzutupfen.

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Rumänien

Woher...? Wohin...? Nur noch 6 Monate oder 6 Monate schon vorbei? 

Das Seminar hat mir gezeigt, dass ich auch die kleinen Dinge, wo ich helfe schon sehr dankbar entgegengenommen werden und manchmal gar nicht Berge versetzt werden müssen, um ein erfolgreichen Einsatz zu gestalten. Auf der anderen Seite kann ich vielleicht auch noch lernen, mich nicht mit einer guten Lage zurechtzufinden (wie in Periam), sondern vielleicht auch da mein Tatendrang zu signalisieren und meinen Blick für die kleinen Dinge zu sensibilisieren, um im Kleinen dann meine Energie und Hilfe einbringen und so dem Einsatz einen weiteren Sinn zu geben.

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Mexiko

CODENI “Centro Pro de los derechos de la niñez”

In diesem Haus will ihnen aber nicht nur Platz geschaffen werden um Kind zu sein, Leidenschaften und Begeisterungen für Sport, Spiel, Kunst oder Musik zu entwickeln, das Hauptziel ist es, die Verwurzelung in der Straße zu überwältigen, sie auf ein Leben abseits der Straße vorzubereiten, mit Perspektiven. Um die Problematik zu verdeutlichen, auf die Frage hin, was der kleine Mauricio mal werden möchte, schaut er einen verdutzt an, versteht nicht ganz und antwortet, dass sein Papa Chipsverkäufer ist, sein Opa war es schon und er wird es auch sein …

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Dominikanische Republik

Karneval in La Vega

Die wohl für ihren Karneval berühmteste Stadt ist La Vega. Hier streifen fiese Teufel und mit Dreck beschmierte Kinder durch die Straßen und bitten die Schaulustigen um Geld oder schlagen sie mit Knüppeln. Am Straßenrand gibt es aufgebaute Podeste, wo man sich in vermeintlicher Sicherheit wiegen kann und allerhand Musikanlagen, die die Straßen mit lauter Musik beschallen.

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Simbabwe

Besuch aus Österreich im neuen Zuhause

Es öffnete mir eigentlich die Augen, wie einfach ich mit meiner Erdnussbutter hier lebe. Wie sich die meisten Menschen in Österreich glücklich schätzen können, dass sie einen Kühlschrank voll mit verschiedenen Köstlichkeiten haben. Dies soll nicht heißen, dass ich unzufrieden bin mit dem Maismehl, der Erdnussbutter, den Keksen und den Popcorn. Ganz im Gegenteil: Ich liebe diese Sachen, sonst würde ich sie nicht essen. Vor allem die saftigen, reifen, frischen Früchte hier sind unersetzbar.

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Mexiko

Día del amor y de la amistad – Valentinstag

Zuhause hatten wir 30-40 Kärtchen geschrieben mit netten Botschaften daraus, zum Beispiel aus der Bibel, allgemein über die Liebe oder einfach nur „Du hast ein schönes Lächeln“. In der Stadt gaben wir diese Zettel bewusst Menschen, die eher am „Rande“ der Gesellschaft angesiedelt sind, das heißt: Straßenverkäufern, Obdachlosen, Bettlern, Drogenabhängigen. Wir übergaben die Zettel aber nicht nur, sondern lasen sie ihnen auch vor (viele waren Analphabeten) und setzten uns zu ihnen um mit ihnen ein wenig zu plaudern, sofern es ihnen recht war.

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Indien

Die ersten Früchte meiner Arbeit!

Wie ich Euch vorgestern schon erzählt habe waren die letzten Wochen etwas aufregend. Heute bin ich froh und glücklich, dass alles was ich mir im letzten halben Jahr an Zielen gesetzt habe zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnte. Ich bin auch ein kleines bisschen stolz, Euch von meinen Ergebnissen erzählen zu können.

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Philippinen

Das PJPS Gartenprojekt

Einen neuen Garten machen! Der Ina Awa Parish Compound, so die offizielle PJPS Adresse, das ist der Hof neben der Kirche Awa = Barmherzigkeit. Hier ist das Büro, das PJPS Office, ein Children Care Center, und der Multi Purpose Room, da hat es rundherum Platz für Abfall ooaaauuhhh Garten!

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Indien

Neulich war es etwas stressig – Feier-Marathon Teil 2

Eine Verlobungsfeier in Indien ist so etwas wie eine offizielle Bekanntgabe, dass man ein Paar verheiraten möchte. Es gibt hier den Brauch der arrangierten Ehen. Die Eltern, Onkel und Tanten suchen für die Tochter oder den Sohn den passenden Partner auf Grund von Empfehlungen und Familienhistorie. Ein Freund hat mir berichtet, dass er im Juli heiraten wird. Er weiß zwar noch nicht wen, aber der Termin steht schon fest.

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Ägypten

Zwischenseminar in Marokko

Während des Zwischenseminares war es interessant für uns, Erfahrungen aus einem halben Jahr Freiwilligendienst in der arabischen Welt mit den anderen beiden Volontären aus Rabat auszutauschen. Wie verschieden Ägypten und Marokko sind, hat uns überrascht. Marokko erschien deutlich europäischer, von der Infrastruktur bis hin zum beinahe westlichen Lebensstil.

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Philippinen

Mit neuer Energie in die zweite Hälfte 

Wie schnell verfliegt doch die Zeit, tatsächlich bin ich schon über 6 Monate hier auf den Philippinen, genauer in Muntinlupa, New Bilibid Reservation Aera, Metro Manila mit 18Mio. Menschen. Ich habe mich gut eingelebt – gebetet – gearbeitet wie ihr in all den Blogs sehen und nachlesen könnt.

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Mexiko

Besuch im Centro Prodh 

Das „Centro de Derechos Humanos Miguel Augustin Pro Juárez A.C.“, kurz Centro Prodh, ist eine Menschenrechtsorganisation, die im Jahr 1988 von den Jesuiten gegründet wurde. Heute ist sie fast vollständig unabhängig und kümmert sich um Menschen und deren Familien, die in Mexiko Menschenrechtsverletzungen erleiden mussten, wie etwa Folter, außergerichtliche Hinrichtingen oder auch der Fall von den 43 verschwundenen Studenten und vieles mehr.

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Indien 

Zurück von einer eindrucksvollen Reise

Singende Kinder, in die Hände klatschende Frauen, ein junger Mann mit einem gezähmten Affen, versuchten alle auf ihre Weise Aufmerksamkeit zu erregen. So wird es auf den teils tagelangen Zugfahrten wenig langweilig, zumal wir uns auch sehr oft mit unseren Sitznachbarn oder durch den Zug streifenden Fremden sehr gut unterhalten konnten.

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Dominikanische Republik

Weihnachten und Silvester... ein bisschen verspätet

 Als ich am 24. Dezember morgens aus dem Zimmer kam und allen überschwänglich Frohe Weihnachten gewünscht habe, wurde ich etwas irritiert angeschaut. Im Gegensatz zur Tradition in Deutschland, ist hier in der Dominikanischen Republik der 25. Dezember der eigentliche Feiertag.

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Simbabwe

Leben in vollen Zügen

Warum ich so überglücklich war? Da ich ein „ordinäres“ Familienleben in Simbabwe erlebte. Die ganze Großfamilie schenkte sich gegenseitig Zeit- mit der Teepause endeten alle Arbeiten im und rund um das Haus. Dann wurde gemeinsam gelacht, gekocht, geredet, gebadet, gegessen, Haare gemacht, gespielt, etc.

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Ägypten

Weihnachten auf koptisch 

Obwohl es hier seit einem Monat mit etwa zwanzig Grad eher frühlingshaft ist und ich in ganz Kairo weder Plätzchen noch Glühwein gesehen habe, war in diesem zu etwa neunzig Prozent muslimischen Land ab Mitte Dezember zu spüren, dass Weihnachten naht. Neben Santa-Claus-Accessoires und Plastikweihnachtsbäumen waren Weihnachtslieder-Events Boten des Fests.

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Indien

Weihnachtskonzert in Darjeeling

Los ging es mit den Musikprüfungen und innerhalb von 3 Tagen hat jeder der Musiklehrer die Schüler seiner Gruppen der Klassen 4-8 geprüft. Die Kinder zeigten uns je nach Unterrichtsstand Tonleitern, Dreiklänge und ein oder zwei kleine Stücke. Danach musste jeder noch ein Stück aus dem Stegreif von der Tafel abspielen und ein paar Theoriefragen beantworten.

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Mexiko

Mein Weihnachten und Silverster bei einer mexikanischen Familie

Wie ich ja schon im letzten Post erwähnt habe, habe ich Weihnachten und Neujahr nicht in GDL, sondern in Durango verbracht. Bei der ersten Einladung meiner Mitbewohnerin war ich noch sehr zurückhaltend da Einladungen hier oft aus reiner Höflichkeit ausgesprochen werden, aber nicht ernst gemeint sind. Als sie darauf hin aber regelmäßig nachgefragt hat, ob ich Weihnachten mit ihr und ihrer Familie verbringen möchte, habe ich die Einladung ernst genommen und zugesagt.

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Simbabwe

Wie war Weihnachten in Makumbi? 

Jeder in der Jesuitenkommunität, der Schwesterngemeinschaft und im Kinderheim konnte mir bereits erklären, was ihn an diesem Fest erwarten würde. Genau dies wollten die 2 Scholastiker und ich vermeiden. Veränderung, Bewegung, neue Erfahrungen- das war uns wichtig. Seit der Advent begann, versteckte sich die Weihnachtsstimmung zu gut vor mir. Ich suchte sie lange- manchmal verzweifelt und genau, ein andermal unachtsam und unkonzentriert.

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