Geschenke

Unser internationales Jugendmusikprojekt „Weltweite Klänge“ bringt musikbegeisterte junge Leute aus mehreren Kontinenten zusammen. Gemeinsam nehmen sie uns mit auf eine musikalische Reise. Melodien aus Kolumbien, Paraguay, Uganda, Indien und Europa überwinden Grenzen.

Jungle Baroque – Music from a golden Era (2017)

Mitten in Paraguay haben die Produzenten Nick und Clemens Prokop die CD Jungle Baroque aufgenommen. Dort ist die Musik, die jesuitische Missionare im 18. Jahrhundert ins Land gebracht haben, bis heute lebendig. Das beweist der kernig-frische Klang von Sonidos de Paraquaria, einem Ensemble junger Musiker unter der Leitung des vielfach ausgezeichneten Dirigenten Luis Szaran (UNESCO „Artist for Peace"). Für historisch-informiert-verwöhnte Ohren klingt das Ensemble freilich ziemlich unbedarft, aber dies unterstreicht vielleicht den einfachen Charakter der Musik, die unterhaltsam und ungekünstelt daher kommt. Trotz abenteuerlicher Bedingungen wurde die CD in der historischen Jesuitensiedlung Santa Maria de Fe aufgenommen. Die Aufnahme präsentiert eine authentische und hierzulande nahezu vergessene Spielart der Klassik als musikalisches Zeitdokument der Vergangenheit und Gegenwart Südamerikas, aber auch des Jesuiten-Ordens. Die Missionare hinterließen mit den als Reduktionen bekannten indigenen Siedlungen ein Sozialwerk in Südamerika, das heute Teil des UNESCO Welterbes ist. Die Kompositionen und Kenntnisse von Jesuitenmeistern wie dem Schweizer Martin Schmid, der in Tirol und Bayern studierte, trafen dort auf indigene Musikalität. So entwickelte sich eine Barockmusik mit eigenständiger Note, die heute von den jungen Talenten Paraguays lebendig gehalten und jetzt in Europa wiederentdeckt wird.

CD-Bestellungen bitte an unser Büro: Tel. 044 266 21 30 oder per E-Mail an prokur (at) jesuiten-weltweit.ch

Sonidos de la tierra – Live in Europe (2017)

Ein besonderes Juwel ist das Stück „Ara vale hava“, in dem ein anonymer, wohl indigener Komponist, seine Muttersprache Guaraní mit europäischer Musik verbindet. Aufgenommen am 2. Juli 2017 in Frankfurt/Main. Entdeckt wurde „Ara vale hava“ vom Musikwissenschaftler Piotr Nawrot in Bucheinbänden, für die historische Partituren umfunktioniert wurden. Auch das Minuetto von Julian Atirahu – zugleich von zwei Violinen vorwärts und rückwärts gespielt – zeugt von der großen Musikalität der Guarani-Indios. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Stücke aus der Zeit nach den Reduktionen, die das kulturelle Erbe der Jesuitenreduktionen aufzeigen: etwa die Guaraní-Messe von Abdón und Casimiro Irala, aber auch neuere Folklore mit Texten in Guaraní, einer Sprache, die 90% der Paraguayer sprechen, obwohl nur 2% der Bevölkerung indigenen Gruppen angehören. Die Paraguayharfe, ursprünglich vom Missionar Anton Sepp SJ eingeführt, um in den Kirchen fehlende Orgeln zu ersetzen, wurde zum Instrument der indigenen Bevölkerung: Heute ist sie geradezu ein Symbol der Identität von Paraguay. Andere Stücke weisen zurück auf die außergewöhnliche Geschichte der Reduktionen und erzählen uns von Menschen, Gesellschaft, Politik und Utopien und dem größten menschlichen Abenteuer: der internationalen Zusammenarbeit für den Frieden. Die CDs schicken wir Ihnen gerne kostenlos zu und freuen uns über eine Spende für das Musikprojekt.

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Barockmusik aus Südamerika

Im 17. und 18. Jahrhundert ist in den Indianersiedlungen Südamerikas eine reiche Barockmusik entstanden. Missionare wie der Zuger Martin Schmid SJ (1694–1772) regten zu grossartigen Kompositionen an, die Sie auf der CD „Barocke Jesuitenmusik aus den Urwäldern Südamerikas“ hören können. Fr. 20.--

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Weltweite Klänge 2

Sie hören alte und neue Streichmusik – gespielt von einem Jugend-Orchester, in dem jeder etwas von seiner Kultur, seinem Leben und seinen Erfahrungen einbringt. Neben paraguayischen, indischen, italienischen und deutschen Jugendlichen ist mit der 14-jährigen Jenna Barghouti aus Ramallah auch eine palästinensische Geigerin dabei. Ein Novum ist die Paraguay-Harfe, mit der der 17-jährige Richard Yua Zalazar virtuos das Publikum begeistert. Die CDs schicken wir Ihnen gerne kostenlos zu und freuen uns über eine Spende für das Musikprojekt.

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Weltweite Klänge 4

Das von Luis Szarán ausgewählte und dirigierte Konzertprogramm schlägt anspruchsvolle Bögen zwischen Zeiten und Kontinenten. Aus Anlass des 400. Todestages des Jesuiten und Chinamissionars Matteo Ricci liegt ein Schwerpunkt auf chinesischer Musik. Die CD beinhaltet Musik von Teodorico Pedrini (1671 – 1746) komponiert am Kaiserhof in China, von den beiden Jesuiten und Musikern Domenico Zipoli (1688 – 1726) und Martin Schmid (1694 – 1772) in den Jesuitenreduktionen und dem französischen Komponisten Jean-Philippe Rameau (1683 – 1764). Das Prozessionslied HANACPACHAP CUSSICUININ beispielsweise ist der erste Kirchengesang in Quechua, der Sprache der Indígenas der Anden. Die Barockmusik wird mit traditionellen und modernen Klängen aus Afrika, Asien und Lateinamerika kombiniert: Gesang aus Simbabwe, begleitet auf der afrikanischen Mbira; das chinesische Stück LIÁNG XIAO, ursprünglich komponiert für das zweisaitige Streichinstrument Erhu; die indische Filmmusik JAI HO aus “Slumdog Millionaire»; mit COLOMBIA TIERRA QUERIDA eine musikalische Liebeserklärung an Kolumbien. Den Abschluss bildet ein eigens für diese Konzertreihe komponiertes Stück von Luis Szarán. A GREAT CELEBRATION drückt die Idee der weltweiten Klänge musikalisch aus. Ein grosses Fest, bei dem die verschiedenen Kulturen harmonisch miteinander kommunizieren, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren: Eine alte chinesische Melodie, begleitet von afrikanischen Trommeln und lateinamerikanischen Rhythmen, getragen von den Streichern eines weltweiten Jugendorchesters. Die CDs schicken wir Ihnen gerne kostenlos zu und freuen uns über eine Spende für das Musikprojekt.

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Weltweite Klänge 5

Auf ihrer Europa-Tournee laden die Nachwuchstalente das Publikum zu einem Streifzug durch die Musik ihrer Heimatländer ein. Dabei trifft Klassik auf Moderne. Ob Streichorchester, ob Big Band oder Chor – die Weltweiten Klänge haben viele Klangfarben. Im Ensemble kommen auch verblüffende Instrumente zum Einsatz: selbst gebaut aus Schrottteilen von einer Müllhalde in Paraguay. Einer Blech-Geige oder einem Öltonnen-Cello zuzuhören, ist in jedem Fall eine musikalische Rarität. Die Leitung der Weltweiten Klänge 2013 arbeitet ebenfalls interkulturell. Der junge Musikpädagoge und Dirigent Max Röber aus Dresden übernimmt erstmals die musikalische Leitung. Ihm steht Nachwuchsdirigent José Miguel Echeverría aus Paraguay zur Seite. Er ist ein Schüler von Luis Szarán, dem Gründer des Musikbildungsprojekts „Sonidos de la Tierra“. Die CDs schicken wir Ihnen gerne kostenlos zu und freuen uns über eine Spende für das Musikprojekt.

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